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FACEBASS

Für eine FACEBASS-Demonstration bitte hier klicken.

Charlie's showreel 2007 video bitte hier klicken.
 
Das Facebass verwendet einen speziellen Wandler, einen Kontakt-Vibrations-Sensor, der nicht zu vergleichen ist mit herkömmlichen Instrumentenmikrofonen. Er wurde 1997 speziell für Audioaufnahmen von Peter Paisley und Charlie McMahon entwickelt, als Alternative zu herkömmlichen Mikrofonen zur Verstärkung und Aufnahmen von Didjeridoo-Sounds. Während Peter an der Technik arbeitete, experimentierte Charlie mit der Positionierung des Facebass. Platziert auf dem Gesicht, also außerhalb des Mundes, erzeugte der Sensor eine tiefere Klangfülle, während innerhalb des Mundes das Facebass die hohen und niedrigen Frequenzen dynamischer anspricht. Die Schwierigkeit bei der Positionierung innerhalb des Mundes waren die Störgeräusche zu vermeiden, die bei dem Kontakt des Sensors mit den Zähnen entstanden, sowie eine Lösung für einen komfortablen Sitz zu finden. Eine zusätzliche und nützliche Funktion bietet das Facebass durch das Antippen mit dem Fingernagel oder dem Finger, mit dem ein Basedrum-Sound oder eine Snare simuliert werden kann. Seit der Entwicklung des Facebass sind immer wieder neue Möglichkeiten der Soundproduktion damit entdeckt worden, wie besonders tiefe Atem-Sounds, gesprochene, elektronische Sounds sowie Sounds, die mit unterschiedlichen Berührungen auf Stoffen oder anderen Gegenständen erzeugt werden konnten.

Der Rahmen des Facebass ist eine Metallröhre in der die drei Mikrofonleitungen liegen. Die Materialien erfüllen alle EU-Gesundheitlichen Sicherheitsregulierungen. Der Rahmen ist mit einem Kevlar-Futter ausgestattet und somit stark genug, damit ein leichtes Brechen vermieden wird. Der Preamp ist ein kleiner und einfacherer Vorverstärker mit einem Line-Ausgang und kann somit auf der Bühne direkt an einen Verstärker angeschlossen werden. Wir empfehlen moderne Bassverstärker kombiniert mit FX-Effekten wie Reverb, Echo, Delay und anderen. Obwohl das Facebass auch als Standardmikrofon verwendet werden kann wird die Kombination mit FX-Effekten empfohlen, da das Facebass hier seinen klaren Vorteil gegenüber einem herkömmlichen Mikrofon ausspielt. Alternativ können Pre Amps der Firma Gig Pro wie den LR Bachs verwendet werden. Andere Pre Amps benötigen unter Umständen eine neue Verkabelung oder ein Adapterkabel.

 

  • Um das Facebass an den Spieler anzupassen beginnen wir mit der Seite, die im Mund liegt
    Danach wird es über das eine Ohr und über den Hinterkopf geführt
  • Zum Schluss wird es so gebogen, dass es um das andere Ohr liegt. 

 

  • Die Zeichnung zeigt, wie das Facebass bei einem Didgeridoo-Spieler liegt

 

Der Künstler DaveJ verwendet das Facebass auf einen ähnliche Weise, hat sich den Rahmen aber auf seine eigenen Bedürfnisse angepasst.

 

 

 

 

 

 

 

Die Rahmenform kann  also den eigenen Bedürfnissen verändert und angepasst werden, dies sollte aber mit Vorsicht geschehen. Ein Biegen über 90 Grad sollte ebesnso vermieden werden, da sonst die Röhre des Rahmens in dem die Leitungen liegen Schaden nehmen kann. Ebenso sollten keine Zangen verwendet werden, da diese sonst die Röhre zusammendrücken würden. Der Pre Amp benötigt eine 9 Volt Batterie, die bis zu 100 Betriebsstunden halten sollte, sofern nach jedem Gebrauch die Stecker getrennt werden. Eine Überspannung sollte vermieden werden, wie eine externe Phantomspeisung über einen Verstärker oder ein Mischpult, da es unter Umständen zu einem Stromschlag über den Vorverstärker kommen kann.

Das Facebass ermutigt den Spieler mit diesem neuartigen Mikrofon zu experimentieren. Es ist für viele eine neue Erfahrung, die dem erlernen eines neuen Instruments gleich kommt. Es sind unendlich neue Kombinationen und Möglichkeiten vorhanden Töne zu erzeugen oder mit Hilfe von Effektgeräten die Töne zu verändern. Charlie kam auf die Idee, weil er mit Standardmikrofonen nicht glücklich war und für das Didgeridoo einen eigenen Sound suchte. Er suchte nach einer Möglichkeit, die alle Feinheiten der Didgeridootöne wiedergibt inklusive der Obertöne und der Tiefen Basstöne. Herkömmliche Mikrofone hatten in unterschiedlichen Bereichen Nachteile und machten das Abmischen und Aufnehmen oft schwierig. Wie konnte also der Ton im Inneren eines Instruments aufgenommen werden. Das Problem zeigt sich oft im Zusammenspiel mit anderen Instrumenten wie Gitarre. Das Didgeridoo ist über herkömmliche Mikros entweder zu leise oder zu Basslastig und damit würden die anderen Instrumente im Hintergrund stehen. Über das Facebass ist somit ein ausgewogeneres Abmischen möglich, da das Facebass aussen sitzend oder im Mund  lauter wurde durch das Line-Signal ohne stöhrende und dröhnende Geräusche. Die Höhen und Tiefen Töne werden somit gleichermaßen verstärkt und sorgen für einen gleichmäßigen Sound. Mit dem Facebass können Akzente gesetzt werden während dem Spielen, welche mit einem Frontmikrofon nicht möglich sind, ebenso kann dank des Facebass Stille als Effekt eingesetzt werden, da das Facebass nur Töne während des Spielens wiedergibt, während ein normales Mikro die Umgebungsgeräusche unter Umständen mitverstärkt.

Charlies Expermimentelle Art führten ihn zu anderen Innovationen wie das 1981 erfunden Didjeribone, welches die Eigenschaften eines Didgeridoos mit einer Posaune verband. Erstmals konnte mit einem Didgeridoo der Ton während des Spielens in der Tonhöhe verändert werden. Damit revolutionierte er die zeitgenössische Musik in der das Didgeridoo einbezogen wurde. Viele seiner eingenen konstruierten Riffs auf seinen CD's setzten Maßstäbe und selbst Aborigines spielen mittlerweile ähnliche Rhythmen wie Charlie. Auf seiner CD Travelling Songs bahnte er den Weg für komplexe Rhythmen und war ein Pionier in der komplexen Spieltechnik. Stücke wie The Wobble benötigen bis zu 125 Atmungen pro Minute und "the high paded ride" Riff liegt bei 160 Beats pro Minute. 1996 brachte Charlie TjilaTjila ruas, eine akustische Didigeridoo CD und zeigte den Einsatz der Hup-Töne dem "toot" oder dem Trompeten-Sound die präzise und chromatisch gespielt wurden. Das Facebass ist das letzte Expermient von Charlie und mit seinem Freund Reinhard Wedemeyer folge das Rhythmorganism Konzept, eine Sound Bibliothek rund um innovative Sounds rund um das Didjeridu und dem Facebass, welche als Samples in gängige Musikprogramme eingesetzt werden können. Somit steht das Didgeridoo auch Nicht-Didgeridoo-Spielern zur verfügung. Im moment experimentieren Charlie und Reinhard mit einem Facebass ohne Rahmen in Verbindung mit anderen Instrumenten wie Trommeln, um so auch eine neue Musikerfahrung durch ein neuartiges Mikrofon anderen Muskern zu ermöglichen.

 

FACEBASS VIDEO

 

 

CHARLIE'S SHOWREEL 2007